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GREEN MOVIES 2019

GREEN MOVIES #3

Nach dem wiederholten Erfolg im letzten Jahr, startet im Oktober zum dritten Mal die Filmreihe GREEN MOVIES, veranstaltet vom ÖkoNetzwerk und dem sweetSixteen-Kino.

GREEN MOVIES – nachhaltig. ökologisch. fair

Freuen Sie sich auf die außergewöhnliche Filmreihe GREEN MOVIES, zu der wir Sie herzlich einladen. Die Filmreihe im sweetSixteen-Kino zeigt unterhaltsame wie nachdenkliche Filme aus den Bereichen Ökologie, nachhaltiges Leben und faires Handeln.

In diesem Jahr haben wir für jede Vorstellung Gesprächspartner eingeladen. Und im Anschluss an jede Vorstellung laden wir zu einem Imbiss und zum Austausch mit den Mitgliedern des ÖkoNetzwerk Dortmund e.V. und dem Kinoteam ein

Reservierungen & Abo

Kinokarten können per Mail: info@sweetSixteen-kino.de und Telefon: 0231 910 66 23 reserviert werden: dafür ist es zwingend notwendig den Wunschtermin + Personenanzahl sowie Namen und Rufnummer/Mailadresse zu hinterlassen: wir melden uns zurück und bestätigen die Reservierung. Vorbestellte Karten bitte bis 30 Min. vor Filmbeginn abholen – andernfalls gehen sie in den offenen Verkauf.

Greenmovies im 3er Abo
ermäßigt für alle 3 Termine: 18 € – buchbar über Vorbestellung oder direkt im Kino.

Zum Grußwort Ludger Wilde, Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen der Stadt Dortmund


Dienstag, 01. Oktober 2019 | 19h sweetSixteen Kino

Fair Traders

fairTraders Filmbilder

Film & Publikumsgespräch mit Ludger Wilde, Dezernent für Umwelt Planen und Wohnen – Stadt Dortmund

Nino Jacusso stellt drei sozial und ökologisch vorbildhafte Unternehmen und ihre Macher und Macherinnen vor. Der engagierte und erfahrene Schweizer Regisseur Nino Jacusso hat sich für seinen Film zum Thema nachhaltiges Wirtschaften einen Dreiklang ganz unterschiedlich agierender Unternehmen aus der Schweiz und Bayern ausgesucht. Mit Fair Trade haben dabei Patrick Hohmann und Niranjan Pattni von der Schweizer »bioRe« zu tun, die in Tansania in großem Stil Biobaumwolle zu fairen Preisen mit festen Abnahmeverträgen anbauen. Das verbindet sie mit der Textilproduzentin Sina Trinkwalder, die in ihrer Augsburger Großnäherei neben dieser importierten Baumwolle vorwiegend mit regionalen Materialien arbeitet – und dafür ausschließlich als unvermittelbar geltende Arbeitslose beschäftigt. Biobäuerin Claudia Zimmermann, die mit Ehemann in der Schweiz neben Gemüseanbau und Schweinezucht auch einen Bioladen betreibt, zahlt ihren bäuerlichen Lieferanten für die Waren freiwillig mehr als den Marktpreis. All diese Unternehmer sind Umsteiger, die ihre gesicherten Angestelltenwelten als Werberin oder Kindergärtnerin für den Traum einer sinnvollen und nachhaltigen Arbeit verließen. Doku, CH 2019, 93 Min,. FSK: ab 0 Jahren,
Regie: Nino Jacusso


Dienstag, 08. Oktober 2019 | 19h sweetSixteen Kino

Dark Eden

darkeden filmplakat

Film & Publikumsgespräch mit dem Regieteam Jasmin Herold und Michael Beamish

Erstaunlich, wie viele unentdeckte Orte grenzenloser Gewinnsucht es noch gibt: Jasmin Herold porträtiert in ihrem poetischen Dokumentarfilm Fort McMurray in Kanada, wo ohne Rücksicht auf die Umwelt aus Sand Öl gewonnen wird. »I Love Oilsands«, steht in weißen Lettern auf seinem T-Shirt und der Aktivist für die größte Ölförderregion der Welt sagt brav seinen Spruch in die Kamera: Wie schön das Leben in Fort McMurray doch sei, bei der klaren Luft und dem gesunden Wasser. Die Selbstherrlichkeit dieses Mannes steht stellvertretend für eine Haltung, die das schnelle Geld vor die Bedürfnisse der Umwelt und der Menschen stellt. Fort McMurray liegt in Alberta, mitten im Waldidyll Kanadas, und birgt eines der größten Ölvorkommen der Welt. Dieses Öl jedoch ist in einem teerhaltigen Sand gebunden und kann nur durch einen schwierigen Prozess gewonnen werden. Erstaunlich ist die poetische Art, in der »Dark Eden« von diesen Dingen erzählt. Ganz ruhig berichtet Herold von ihrem Leben in Fort McMurray und fragt ganz unschuldig nach den Einstellungen und Lebenszielen der Bewohner. Sie weckt Vertrauen, keiner lehnt sie als fanatische Umweltaktivistin ab. Die Erregung aber entsteht trotzdem. Beim Zuschauer. Diese Unruhe hält auch dann noch an, wenn der Film längst zu Ende ist. Doku, DE 2018, 80 Min, FSK: ab 6 Jahren, Regie: Jasmin Herold & Michael Beamish, Prädikat besonders wertvoll


Dienstag, 15. Oktober 2019 | 19h sweetSixteen Kino

Das Wunder von Mals

Wunder von Mals Filmplakat

Film & Publikumsgespräch mit Vertreter*innen des Ökonetzwerk Dortmund e.V.

Wir befinden uns im Jahre 2018 n.Chr. Ganz Südtirol wird von Monokulturen überrollt und in Pestizidwolken gehüllt … Ganz Südtirol? Nein! Ein von unbeugsamen Vinschgern bevölkertes Dorf hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Mit einem Feuerwerk der Ideen kämpfen die Dorfbewohner gegen eine Übermacht aus Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie. Das Ziel: Mals im Obervinschgau soll die erste pestizidfreie Gemeinde Europas werden. Unglaubliche 76 % der Bevölkerung entscheiden sich schließlich bei einer Volksabstimmung in Mals für ein Pestizidverbot auf dem Gemeindegebiet. … und das Leben in Südtirol ist nicht leicht für Bauernbund, Landesregierung und Pharmaindustrie, die weiterhin und mit wachsender Verzweiflung versuchen das kleine Dorf endlich zur Aufgabe zu zwingen. „Unser Film erzählt davon, dass es zwar schwer ist gegen den Strom zu schwimmen, dass es aber gleichzeitig niemanden gibt, der das im Nachhinein bedauern würde. Es ist ein Film der zeigt, dass wir nur deshalb ohnmächtig sind, weil wir denken, dass wir es sind.“ Doku, IT/AT 2018, 88 Min., FSK: ab 0 Jahren,
Regie: Alexander Schiebel

Programm, Trailer und weitere Informationen demnächst auch: sweetsixteen-kino.de/